Rettungswesen und Lifeguarding

Rettungswesen und Lifeguarding umfasst die Ausrüstung für die Wasserrettung, also für die schnelle und sichere Rettung von Personen aus dem Wasser. Sie kommt in Schwimmbädern und Freibädern, an Badeseen, Flüssen und am Strand zum Einsatz und richtet sich an Rettungsschwimmer, Aufsichtspersonal und Wasserrettungsdienste. Ziel ist es, eine in Not geratene Person rasch zu erreichen, zu sichern und an Land zu bringen — und dabei auch den Retter selbst zu schützen.

Die Ausrüstung lässt sich nach ihrer Funktion beim Rettungseinsatz gliedern. Die folgenden Abschnitte stellen die wichtigsten Gruppen vor. Der Einsatz setzt eine entsprechende Ausbildung als Rettungsschwimmer voraus.

Rettungsbojen und Rettungsschwimmer

Rettungsbojen, auch als Rescue Tube oder Gurtretter bezeichnet, sind das zentrale Hilfsmittel der Wasserrettung. Sie geben Auftrieb und sichern die verunfallte Person, während sie an Land gebracht wird. Ausgestattet mit einer Halteleine und einem verstellbaren Schultergurt lässt sich die Boje vom Rettungsschwimmer schnell mitführen und einsetzen. Die auffällige Signalfarbe sorgt dafür, dass sie im Wasser gut sichtbar ist.

Rettungsbretter und Rettungsflossen

Um eine Person im Wasser rasch zu erreichen, dienen Rettungsbretter und Rettungsflossen. Mit einem Rettungsbrett lässt sich die Unfallstelle schnell erreichen und die Person sicher auf dem Brett an Land bringen; daneben gibt es aufblasbare Rettungsbretter, etwa für den Einsatz mit dem Jet-Ski. Rettungsflossen unterstützen das kraftvolle Schwimmen zur verunfallten Person und sind in kurzen sowie in verstellbaren Ausführungen erhältlich; ein passender Gürtel erleichtert das Mitführen.

Rettung vom Ufer und Bergung

Nicht immer muss der Retter ins Wasser: Für die Rettung mit Abstand dienen ein Rettungshaken, eine verstellbare Rettungsschlinge oder ein Watstock, mit denen eine Person vom Ufer, Steg oder Beckenrand aus erreicht werden kann. Ein Rettungsnetz unterstützt die Bergung einer Person aus dem Wasser. Diese Hilfsmittel ermöglichen ein Eingreifen, ohne dass sich der Retter selbst in Gefahr begeben muss.

Schutz und Beobachtung

Zum Schutz des Retters gehört ein Wasserrettungshelm, der in verschiedenen Signalfarben erhältlich ist. Für die Überwachung der Wasserfläche vom Aufsichtsplatz aus dienen ein Fernglas sowie ein Sonnenschirm, der den Rettungsschwimmer vor der Sonne schützt. So lässt sich das Geschehen im und am Wasser aufmerksam beobachten.

Dieser Bereich ist Teil der Kategorie Notfall. Für den weiteren Transport und die Versorgung ergänzen ihn die Notfall- und Rettungsstühle, die Notfall- und Rettungsliegen sowie das Erste-Hilfe-Kit als tragbare Grundausstattung.

Häufige Fragen zu Rettungswesen und Lifeguarding

Welche Ausrüstung gehört zur Wasserrettung?

Zur Grundausstattung der Wasserrettung zählen eine Rettungsboje beziehungsweise ein Rescue Tube zum Sichern der Person, ein Rettungsbrett und Rettungsflossen, um die Person rasch zu erreichen, sowie Hilfsmittel für die Rettung vom Ufer wie Rettungshaken oder Watstock. Ergänzend kommen ein Wasserrettungshelm zum Schutz des Retters und Ausrüstung zur Beobachtung der Wasserfläche hinzu.

Wofür wird eine Rettungsboje verwendet?

Eine Rettungsboje, auch Rescue Tube genannt, gibt Auftrieb und sichert eine verunfallte Person im Wasser, während sie an Land gebracht wird. Über eine Halteleine und einen Schultergurt kann der Rettungsschwimmer sie schnell mitführen. Sie gilt als zentrales Hilfsmittel der Wasserrettung und ist an ihrer auffälligen Signalfarbe zu erkennen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Rettungsbrett und einer Rettungsboje?

Ein Rettungsbrett dient dazu, die Unfallstelle im Wasser schnell zu erreichen und die Person auf dem Brett an Land zu bringen. Eine Rettungsboje gibt in erster Linie Auftrieb und sichert die Person während der Rettung. Häufig werden beide zusammen mit Rettungsflossen eingesetzt, um sowohl schnell zur Person zu gelangen als auch sie sicher zu sichern.

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